Wer genetische Daten für die Forschung teilen möchte, steht vor wichtigen Fragen: Die Informationen betreffen Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Familie. Hier finden Sie Antworten, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen.
“Soll ich meine genetischen Daten für Forschungszwecke teilen?” Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Die Entscheidung hängt von vielen persönlichen Aspekten ab, die jede*r für sich abwägen muss.
Im Folgenden finden Sie Fragen, die unterschiedliche Aspekte rund um das Teilen genetischer Daten beleuchten.
Genetische Daten stammen aus unserem Erbgut, der DNA. Sie enthalten Informationen über körperliche Eigenschaften, die wir von unseren Eltern geerbt haben. Außerdem zeigen sie Varianten im Erbgut, die unsere Gesundheit beeinflussen können. Erfahren Sie mehr über das Genom.
Um diese Daten zu sammeln, wird unser Erbgut mit Hilfe von Blut, Speichel oder anderem Gewebe untersucht. Ein spezielles Gerät liest die Erbinformation aus und speichert sie digital. Diesen Vorgang nennt man Sequenzierung. Mit Hilfe spezieller Computerprogramme können die Daten ausgewertet werden.
In der Forschung helfen genetische Daten zu verstehen, wie Gene funktionieren und Veränderungen im Erbgut mit Krankheiten zusammenhängen. In der Genommedizin tragen sie dazu bei, Krankheiten zu diagnostizieren und Behandlungen besser zu planen. Erfahren Sie mehr darüber, wie genetische Tests ablaufen.
Genetische Daten enthalten sensible Informationen, beispielsweise über Ihre Gesundheit, Herkunft oder Ihr Geschlecht. Ähnlich wie ein Fingerabdruck ist das Erbgut einzigartig. Jeder Mensch kann damit eindeutig erkannt werden. Eine Ausnahme bilden eineiige Zwillinge.
Genetische Daten gehören damit zu einer Gruppe besonders sensibler personenbezogener Daten. Zu dieser Gruppe zählen auch Angaben zur ethnischen Herkunft, zu religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen oder biometrische Daten wie Fingerabdrücke. Ein Missbrauch solcher Daten könnte zu Benachteiligung oder Diskriminierung führen. Deshalb ist die Speicherung und Nutzung solcher Daten grundsätzlich verboten. Nur in speziellen Fällen und unter Einhaltung strenger Bedingungen kann dieses Verbot ausgesetzt werden. Diese Fälle und der Schutz der Daten sind in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festgeschrieben. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Datenschutz-Grundverordnung genetische Daten schützt.
In der Praxis sind genetische Daten durch eine Reihe technischer und organisatorischer Maßnahmen wirksam geschützt. Erfahren Sie mehr darüber, wie genetische Daten geschützt werden.
Ihre genetischen Daten sind wichtig für die Forschung. Sie zeigen, wie Gene arbeiten. Und sie helfen zu verstehen, wie Veränderungen im Erbgut Krankheiten beeinflussen. Mit diesen Informationen können neue Behandlungen entwickelt werden. So helfen Ihre Daten, die Medizin besser auf einzelne Personen zuzuschneiden.
Dabei kann es für Forschende nützlich sein, auf bestehende Daten zurückzugreifen. Das nennt man Sekundärnutzung. Wenn Sie Ihre Daten teilen, ergeben sich daraus viele Vorteile für die Forschung:
Erfahren Sie darüber, welche Chancen sich in der Genommedizin verbergen.
Wenn Sie Ihre genetischen Daten für die Forschung freigeben, hilft das meistens anderen, nicht unmittelbar Ihnen selbst.
In der Forschung geht es vor allem darum, grundlegende Zusammenhänge zu verstehen: wie der Körper funktioniert und wie Krankheiten entstehen. Auf dieser Basis können langfristig auch neue Behandlungen, Medikamente oder Diagnoseverfahren entwickelt werden. Dieses Vorgehen unterscheidet sich deutlich von der Versorgung, die auf die Behandlung einzelner Patient*innen ausgerichtet ist.
In der Forschung werden die Daten von vielen Menschen gemeinsam betrachtet. So lassen sich Muster erkennen und neue Ideen entwickeln. Einzelne Fälle stehen nur selten im Fokus. Eine Ausnahme können Seltene Erkrankungen sein. Selbst dann ist ein neuer Befund eher unwahrscheinlich. Forschende haben oft keine weiteren Informationen, wie etwa zu Vorerkrankungen oder bisherigen Behandlungen. Das erschwert eine individuelle Einordnung der Ergebnisse.
Ihre Daten können über Jahre hinweg für verschiedene Forschungsprojekte genutzt werden. Sie tragen also langfristig zur Forschung bei, auch wenn dies keinen unmittelbaren Einfluss auf Ihre eigene Behandlung hat.
Die Entscheidung, Ihre Daten zu teilen, liegt ganz bei Ihnen. Wenn Sie sich dagegen entscheiden, hat das keine Auswirkungen auf Ihre medizinische Versorgung. Ihre Behandlung bei Ärzt*innen bleibt unverändert. Sie behalten jederzeit die Entscheidungsfreiheit über Ihre eigenen Daten.
Ihre genetische Daten sind sehr persönlich und sensibel. Sie werden nur mit Ihrer Einwilligung geteilt. Forschende übernehmen die Verantwortung, sorgsam mit Ihren Daten umzugehen und Ihre Privatsphäre zu schützen. Ihre Daten werden sicher gespeichert und genutzt, und strenge Regeln sorgen zusätzlich dafür, dass die Daten geschützt bleiben.
Der erste Schritt zum Schutz ist die Pseudonymisierung. Dabei werden persönliche Angaben wie Ihr Name durch Codes ersetzt. So kann niemand direkt erkennen, dass die Daten zu Ihnen gehören. Dies geschieht in der Einrichtung, in der die Daten erhoben werden, zum Beispiel in einer Klinik oder einer Forschungseinrichtung.
Danach werden die genetischen Daten sicher gespeichert. Das kann entweder lokal in der Einrichtung geschehen, in der sie erhoben wurden, oder in einer Datenbank. Jede Datenbank legt eigene Sicherheitsmaßnahmen fest, aber alle erfüllen einen hohen Standard.
Ein Beispiel für eine solche Datenbank ist das Deutsche Humangenom-Phänomarchiv (GHGA). Es zeigt, wie moderne Sicherheitsmaßnahmen praktisch umgesetzt werden:
In Zukunft sollen zudem sogenannte virtuelle Forschungsumgebungen für mehr Schutz sorgen. Das sind geschützte digitale Arbeitsräume, in denen Forschende ihre Berechnungen und Auswertungen durchführen können. Die Daten selbst können sie nicht herunterladen. Das schützt Ihre Daten zusätzlich, weil sie den geschützten Raum nicht verlassen und trotzdem die Forschung ermöglichen.
Grundsätzlich gilt: Sicherheit ist kein einmal erreichter Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess. Datenbanken wie GHGA überprüfen ihre Systeme regelmäßig, entwickeln sie weiter und schulen die Mitarbeitenden. So bleiben Ihre genetischen Daten gut geschützt.
Wie bei vielen Dingen im Leben ist auch das Teilen von Daten nicht risikofrei. Ähnlich wie im Straßenverkehr oder beim Sport lässt sich ein Restrisiko nie ganz ausschließen. Ein Missbrauch passiert aber nur sehr selten, weil die Daten gut geschützt sind.
Genetische Daten enthalten persönliche und sensible Informationen. Dazu gehören zum Beispiel Ihr Geschlecht, Ihre Herkunft oder Krankheitsrisiken. Wenn genetische Daten in falsche Hände geraten, könnten Sie Nachteile oder Diskriminierung erfahren. Das kann zum Beispiel bei der Jobsuche oder bei Versicherungen passieren. Deshalb schützen technische Maßnahmen und Gesetze Ihre Daten.
Technische Schutzmaßnahmen sorgen dafür, dass Ihre Daten sicher gespeichert und genutzt werden. Dazu gehört die Pseudonymisierung, bei der persönliche Angaben durch Codes ersetzt werden. Weitere Maßnahmen sind verschlüsselte Speicherung, kontrollierter Zugriff, Sicherheitsprinzipien wie das Zero-Trust-Prinzip, Speicherung an mehreren Orten und virtuelle Forschungsumgebungen.
Zusätzlich schützt das Gendiagnostikgesetz (GenDG) davor, dass Arbeitgeber oder Versicherungen genetische Daten verwenden oder abfragen dürfen. In Ausnahmefällen kann es Auskunftspflichten gegenüber Versicherungen geben. Diese Regeln gelten aber nicht nur für genetische Daten, sondern auch für andere medizinische Angaben, wie frühere Erkrankungen oder Behandlungen.
So sorgen technische Maßnahmen und gesetzliche Vorgaben gemeinsam dafür, dass Ihre genetischen Daten geschützt bleiben und nur für Forschungszwecke verwendet werden.
Erfahren Sie mehr darüber, wie genetische Daten geschützt werden.
Was passiert nach einem Datenleck?
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, kann es vorkommen, dass Daten für Unbefugte zugänglich werden. Falls so ein Vorfall eintritt, gibt es klare Abläufe und Maßnahmen, die sofort ergriffen werden.
Zuerst wird die Person informiert, die für den Schutz der Daten zuständig ist. Sie sammelt alle wichtigen Informationen:
Diese Informationen werden ausgewertet und an die betroffenen Personen weitergegeben, wenn ein Risiko für sie festgestellt wurde. So können Schritte zum Schutz ihrer Daten und Rechte unternommen werden.
Gleichzeitig helfen technische Maßnahmen den Schaden zu begrenzen. Zum Beispiel können Server abgeschaltet oder der Zugriff auf bestimmte Bereiche gesperrt werden.
Abschließend wird der Vorfall ausgewertet. So lassen sich Schwachstellen erkennen und die Sicherheitsmaßnahmen für die Zukunft verbessern.
Wenn Sie Ihre genetischen Daten teilen, geben Sie damit auch Informationen über Ihre engen Verwandten preis. Je näher die Verwandtschaft, desto mehr könnten die Daten über die Person aussagen. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir genetische Merkmale vererben.
Aber es gibt Schutz: Das Gendiagnostikgesetz (GenDG) sorgt dafür, dass Ihre Angehörigen durch einen genetischen Test oder die Freigabe von Daten für die Forschung keine Nachteile erfahren dürfen.
Für Ihre Familie hat das Teilen Ihrer Daten also keine direkten Konsequenzen.
Gespräche im Familienkreis
Trotzdem können im Familienkreis Fragen auftauchen, wenn Sie Ihre Daten teilen. Es ist sinnvoll, offen über mögliche Auswirkungen zu sprechen. Bei Bedarf kann man Rat von Expert*innen einholen.
Persönliche genetische Beratung finden Sie bei offiziellen Stellen wie:
Letztlich bleibt es Ihre persönliche Entscheidung, ob Sie Ihre genetischen Daten für die Forschung freigeben. Erfahren Sie mehr über Familienfragen rund um das Teilen genetischer Daten.
Sie bestimmen selbst, wofür Ihre genetischen Daten genutzt werden dürfen. Im Rahmen Ihrer Einwilligung können Sie beispielsweise festlegen, dass Ihre Daten:
verwendet werden dürfen. Den Umfang Ihrer Zustimmung legen Sie selbst fest. Sie können Ihre Entscheidung jederzeit anpassen oder widerrufen. Erfahren Sie mehr über die informierte Einwilligungen.
Ihre Daten werden nicht automatisch weitergegeben. Forschende können einen Antrag auf Datennutzung stellen. Über den Antrag entscheidet die Klinik oder Forschungseinrichtung, die Ihre Daten erhoben hat. Dabei wird geprüft, ob das Projekt sinnvoll, verantwortungsvoll und rechtlich zulässig ist. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, können die Forschenden Ihre Daten nutzen.
Erfahren Sie mehr über den Prozess von der Anfrage bis zum möglichen Datenzugriff.
Ja – aber nur, wenn Sie dem zustimmen.
Pharmaunternehmen erhalten keinen automatischen oder exklusiven Zugriff auf Ihre Daten. Jede Anfrage wird nach strengen wissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Kriterien geprüft. Dabei ist es egal, ob die Anfragen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder einem Unternehmen stammen.
Hochschulen und Unternehmen ergänzen sich. Hochschulen untersuchen die Grundlagen von Krankheiten. Pharmaunternehmen bauen darauf auf, um Behandlungen, Medikamente oder Tests zu entwickeln. Beides kommt den Patient*innen zugute.
Ihre Daten werden nicht verkauft, kein Forschender erhält exklusive Rechte daran.
Jede Nutzung wird sorgfältig abgewogen und dokumentiert. So können Sie sicher sein, dass Ihre Daten nur auf verantwortungsvolle Weise verwendet werden.
Erfahren Sie mehr über den Prozess von der Anfrage bis zum möglichen Datenzugriff.
Ja – Sie haben das Recht auf Auskunft. Wenn Sie wissen möchten, wer Ihre Daten genutzt hat, können Sie sich bei der Forschungseinrichtung oder Klinik melden, die Ihre Daten gesammelt hat.
Es gibt keine öffentliche Datenbank, in der man die Nutzung direkt einsehen kann.
Ihre Daten unterliegen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und werden grundsätzlich nur innerhalb der EU oder in sogenannten sicheren Drittstaaten weitergegeben. Sichere Drittstaaten sind Länder, die von der EU als ausreichend datenschutzfreundlich anerkannt wurden. Sie halten sich verbindlich an die DSGVO oder einen gleichwertigen Datenschutzstandard.
Länder wie China oder die USA gelten nicht automatisch als sicher.
Es gibt Wege, Daten in Länder außerhalb der EU weiterzugeben, die keine offizielle Anerkennung haben. Dabei werden zwischen den beteiligten Organisationen besondere Verträge geschlossen, die sicherstellen, dass die DSGVO eingehalten wird. In manchen Ländern, wie China, kann es aber schwierig sein, dies tatsächlich durchzusetzen.
Für die USA gibt es das EU-US Data Privacy Framework, über das bestimmte Forschungseinrichtungen als sicher eingestuft werden. Nur Institutionen, die registriert sind, erfüllen diese Bedingungen und können so Zugriff auf Daten erhalten. Nicht alle Forschungseinrichtungen in den USA erfüllen diese Bedingungen.
Letztlich entscheidet immer derjenige, der für Ihre Daten verantwortlich ist, ob und wie ein Datentransfer außerhalb der EU erfolgt.
Wenn Sie Ihre genetischen Daten für die Forschung freigeben, haben Sie wichtige Rechte. Diese Rechte sind gesetzlich in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festgeschrieben. Sie ermöglichen Ihnen eine aktive Mitgestaltung bei der Nutzung Ihrer Daten.
Sie haben unter anderem das Recht:
Diese Rechte sorgen dafür, dass Sie nach Ihrer Einwilligung zur Forschung die Entscheidungsfreiheit über Ihre persönlichen Informationen behalten.
Erfahren Sie mehr über ihre Rechte.
Erfahren Sie mehr darüber, wie die Datenschutz-Grundverordnung genetische Daten schützt.
Die Ergebnisse Ihrer genetischen Tests werden gemäß dem Gendiagnostikgesetz (GenDG) für zehn Jahre sicher aufbewahrt. Dabei erfolgt die Aufbewahrung ausschließlich zum Zweck der medizinischen Dokumentation und Nachvollziehbarkeit. Anschließend werden sie automatisch gelöscht, sofern Sie keiner längeren Speicherung zu Forschungszwecken zugestimmt haben.
Wie lange Ihre genetischen Daten gespeichert für die Forschung werden, hängt davon ab, wofür Sie Ihre Einwilligung gegeben haben. Sie entscheiden also selbst, über welchen Zeitraum Ihre Daten genutzt werden. Meist werden die Daten mindestens zehn Jahre aufbewahrt. Oft auch länger, da sie insbesondere bei Seltenen Erkrankungen für die Forschung wertvoll bleiben.
Für einzelne Projekte gelten feste Grenzen: Im genomDE Modellvorhaben dürfen die Daten bis zu 100 Jahre gespeichert werden. Bei der häufig genutzten Einwilligungsformulare der Medizin-Informatik-Initiative liegt die maximale Speicherdauer bei 30 Jahren.
Unabhängig von der vereinbarten Dauer können Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Ab diesem Zeitpunkt werden Ihre Daten nicht weiter genutzt.
Ihre genetischen Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert und unterliegen den strengen Regeln der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Sie können jederzeit Ihre Einwilligung ändern oder widerrufen. Ab diesem Zeitpunkt werden Ihre genetischen Daten nicht mehr für Forschungsprojekte genutzt.
Bereits abgeschlossene Studien, in denen Ihre Daten genutzt worden sind, können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Veröffentlichte Forschungsergebnisse lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zu.
Genetische Daten, die nach einem Widerruf nicht weiter genutzt werden dürfen oder nicht mehr benötigt werden, werden gelöscht. Ihre Entscheidung gilt immer für die Zukunft. Sie behalten die Kontrolle darüber, ob und wie Ihre Daten weiter genutzt werden.
Wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder ändern möchten, wenden Sie sich an die Klinik oder Forschungseinrichtung, die Ihre Daten erhoben hat. Dort können Sie angeben, dass Ihre Daten nicht mehr oder nur noch eingeschränkt verwendet werden sollen.
Nach dem Tod einer Person gelten die Datenschutzregeln formal nicht mehr, da die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nur für lebende Menschen gilt.
Trotzdem bleiben genetische Daten weiterhin sicher und geschützt. Das ist wichtig, weil sie Rückschlüsse auf lebende Angehörige zulassen könnten. Außerdem werden die beim Teilen zugesagten Schutzmaßnahmen eingehalten.
In der Praxis ist oft nicht bekannt, ob eine Person verstorben ist. Wenn Fälle auftreten, in denen es um die Nutzung von Daten Verstorbener geht, wird sorgfältig geprüft, wie diese verantwortungsvoll verwendet werden können.
So können die Daten auch nach dem Tod weiterhin zur Forschung beitragen, während die Privatsphäre der verstorbenen Person und ihrer Familie geschützt bleibt.
Was steckt im Erbgut, und wie beeinflusst es Gesundheit und Krankheit? Die Genomforschung untersucht, wie genetische Informationen genutzt werden und wie daraus medizinisches Wissen entsteht – Schritt für Schritt und mit der Beteiligung vieler Menschen.
Nach Ihrer Freigabe werden Ihre genetischen Daten sicher gespeichert und kontrolliert für die Forschung genutzt. Hier erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Schutz und sinnvolle Forschung miteinander in Einklang gebracht werden.
Wer genetische Daten für die Forschung freigibt, behält Rechte, mit denen die Kontrolle über die eigenen Informationen gesichert bleibt. Hier erfahren Sie, welche Rechte Sie haben und wie Sie sie nutzen können.